Sonderausstellung PRINZESSINNEN-WEIHNACHT

* verlängert bis zum 16. Januar 2022 *
Johann Friedrich August Tischbein malt am Dessauer Hof
Das Schloss Georgium öffnet zu den Feiertagen seine Pforten. Vom 16. Dezember 2021 bis zum 9. Januar 2022 ist eine Kabinettausstellung rings um das neuerworbene Gemälde von Johann Friedrich August Tischbein zu sehen.
Das Porträt der kleinen „Prinzessin Amalia Augusta vor einem Weihnachtsbaum“ ist eines der schönsten Kinderbildnisse der deutschen Kunst. Nach seinem Erwerb für die Anhaltische Gemäldegalerie wird es jetzt erstmals dem Publikum präsentiert. Mithilfe weiterer Kunstwerke – darunter auch vier Gemälde des Malers Johann Friedrich August Tischbein – erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Entstehungszeit des Porträts. Festgehalten in den Bildern versammelt sich die Familie des Fürsten Franz zum Fest im Schloss Georgium.
Außer der Kabinettausstellung im Obergeschoss ist auch das Erdgeschoss mit seinen Themenräumen zur Geschichte des Schlosses, des Parks und der Gemäldegalerie zu besichtigen. Für Besucher gilt die 2-G-Regel.

Öffnungszeiten:
16.12.2021 – 9.1.2022
Täglich 10 – 18 Uhr, Dienstag geschlossen
Am 24.12. und 31.12.21 geschlossen, am 1.1.22 nur 12 – 18 Uhr geöffnet
Informationen während der Öffnungszeiten unter 0340-613874

Eintritt:
Erwachsene                                                3,00 Euro
Abendticket (1 h vor Schließung)      1,50 Euro
Ermäßigter Eintritt*                                1,50 Euro

*für Kinder und Jugendliche (8-18 Jahre)/ Auszubildende/ Freiwilligendienst (Soziales/ Ökologisches Jahr, Bundesfreiwilligendienst)/ Studierende (bis 30 Jahre)/ Sozialpass der Stadt Dessau-Roßlau/ Schwerbehindert

PlakatTischbein

Prominente Neuerwerbung für die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
Für die Dauerausstellung der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau im Schloss Georgium wurde ein Hauptwerk des Malers Johann Friedrich August Tischbein (1750-1812) erworben. Das Gemälde „Prinzessin Amalia Augusta von Anhalt-Dessau vor einem Weihnachtsbaum“ stellt eine Enkelin des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz (1740-1817), des Schöpfers des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, dar. Es entstand 1797 in Dessau und kehrt nun nach langer Abwesenheit an seinen Entstehungsort zurück. Der Erwerb erfolgte mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder, des Landes Sachsen-Anhalt, der Ernst von Siemens Kunststiftung sowie der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Stadtsparkasse Dessau und der Stadt Dessau-Roßlau.

Inszenierte Führung zur „unsichtbaren“ Sammlung im Schloss Georgium
Unter dem Titel „Die unsichtbare Sammlung“ lädt die Anhaltische Gemäldegalerie an zwei Oktober-Wochenenden zu inszenierten Führungen durch das Schloss Georgium ein. Eine Schauspielerin und ein Schauspieler schlüpfen dabei in die Rollen der Prinzessin Henriette Amalie von Anhalt-Dessau (1720-1793) und des Prinzen Johann Georg von Anhalt-Dessau (1748-1811). Gemeinsam erkunden die wegen einer unstandesgemäßen Affäre aus ihrer Heimat verstoßene Fürstentochter und ihr Lieblingsneffe das Haus. Sie nehmen die Zuschauer mit auf eine kurzweilige Besichtigung der noch leeren Schlossräume. Mit Witz und Spielfreude werden die noch „unsichtbaren“ Bilder besprochen, die mit der neuen Ausstellung wieder in das Schloss einziehen werden. Skript und Regie lagen in der Hand des Dessauer Autors Andreas Hillger. Als Schauspieler agieren Andrea Ummenberger und Leopold Geßler.

Großer Zuspruch bei Tagen der offenen Tür im Schloss Georgium
Am ersten Juli-Wochenende öffnete das Schloss Georgium nach langer Sanierungszeit seine Türen für die Öffentlichkeit. Bevor die Kunstwerke einziehen, bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der im neuen Glanz erstrahlenden Innenäume. 2.692 Personen nutzten dieses Angebot, die zukünftigen Ausstellungsräume der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau kennenzulernen. Besonderes Interesse fanden die Farbgestaltung, die restaurierten Stuckdecken des 18. Jahrhunderts und die auf ein Kunstmuseum des 21. Jahrhunderts zugeschnittene technische Ausstattung.

Den Flyer zur Veranstaltung können Sie hier downloaden!

Die Wiedereröffnung der Anhaltischen Gemäldegalerie
Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau steht kurz vor ihrer Wiedereröffnung. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten am Schloss Georgium, dem Sitz der Galerie, wird eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten im UNESCO-Welterbe Gartenreich Dessau-Wörlitz endlich wieder zugänglich sein. Bald kehren die wertvollen Kunstschätze an ihren seit 70 Jahren angestammten Platz zurück. In buchstäblich neuem Licht kann die Sammlung dann in einer seit ihrer Gründung nie möglichen Breite und Vollständigkeit erlebt werden.

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Die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
Die 1927 gegründete Anhaltische Gemäldegalerie Dessau geht auf mehrere ältere anhaltische Sammlungen zumeist fürstlicher Provenienz zurück. Schwerpunkte ihres Gemäldebestandes liegen in der niederländischen Malerei des 15. bis 18. Jahrhunderts und der deutschen Malerei des 15. bis frühen 19. Jahrhunderts, darunter Hauptwerke Lucas Cranachs des Älteren. Die reiche Graphische Sammlung vereinigt Zeichnungen und Druckgraphiken vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Seit 1959 befindet sich die Sammlung im Schloss Georgium im gleichnamigen Landschaftspark unweit des historischen Bauhausgebäudes und des Dessauer Hauptbahnhofs.